Graffiti in Muenster

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Kunstprojekt "Herzlich Willkommen in Berg Fidel" │ 14.07.2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: MB   
Mittwoch, den 14. Juli 2010 um 10:37 Uhr

Seit wenigen Tagen besitzt der Münsteraner Stadtteil Berg Fidel im Südosten der Stadt ein neues optisches Aushängeschild.  

 

DSC_0078.jpgWurden Passanten und Autofahrer in der Vergangenheit an der Trauttmansdorffstraße von illegalen Schmiererein an der grauen Stützmauer der Alten Reitbahn begrüßt, befindet sich an selbiger Stelle seit wenigen Tagen ein ansehnliches, buntes Graffito, bestehend aus dem Schriftzug „Herzlich Willkommen in Berg Fidel“ samt den charakteristischen Merkmalen des Stadtteils.

 

 Hierzu zählt nicht nur der sogenannte „Weiße Riese“, sondern selbstverständlich auch das Preußenstadion. „Beides bringt man immer mit Berg Fidel in Verbindung“, so der Künstler, der das Projekt im Rahmen seines Studiums der sozialen Arbeit realisierte.

 

Im März begann sein viermonatiges Praxissemester im Stadtteilhaus Lorenz-Süd und schnell fand er die Zustimmung, sowie Unterstützung der Bezirksvertretung Hiltrup. „Das Kuntsprojekt wurde von Beginn an auch durch den Arbeitskreis Berg Fidel mitgetragen, die Menschen Berg Fidels freuen sich über die optische Aufwertung dieser bisher tristen Wand“, beschreibt Berthold Götte, Einrichtungsleiter des Lorenz-Süd, die Stimmungslage im Stadtteil. „So haben sich natürlich auch zahlreiche Menschen aktiv an der Planung und Gestaltung beteiligt.“

 

DSC_0082a.jpgBei der praktischen Umsetzung waren dann vor allem die Kinder und Jugendlichen des Stadtteils gefragt. In vielen Arbeitsstunden waren sie unter pädagogischer und fachlicher Anleitung mit Farbe, Pinsel und Spraydose beschäftigt und sind nun mehr als stolz auf das Endergebnis.

 

„Die Arbeit hat sehr viel Spaß gemacht“, freut sich der 16 jährige Erhan. „Es war aber gar nicht so leicht, wie man vorher denkt. Ich habe dabei echt was gelernt“, blickt er auf die gemachten Erfahrungen zurück. Die beteiligten Jugendliche haben so also nicht nur für einen optischen Blickfang gesorgt, sondern ebenso erste Kontakte zu einer legalen Kunstform geknüpft oder auch nur ihr handwerkliches Geschick mit Pinsel und Farbe erlebt.

 

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 14. Juli 2010 um 11:02 Uhr
 

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